
Wechsel von einer Vertrags - zu einer freien Werkstatt
Servicequalität bei Firmenfahrzeugen
Die TEMA-Q – Technik und Management für Qualität GmbH in D- 38536 Meinersen hat 1393 Unternehmen zum Thema Servicequalität bei Firmenfahrzeugen befragt. Dabei wurden u. a. Kundenzufriedenheiten und Gründe für einen Wechsel von einer Vertrags- zu einer freien Werkstatt untersucht. Weiter zu den Details.
Keine Monopole, freie Wahl
Bundestagung des freien Kfz-Teilehandels am
13. Jänner 2012 auf der Vienna AutoShow
Gegen Monopolisierungstendenzen, für die Wahlfreiheit des Teilelieferanten und des Kfz-Betriebes, dafür engagierten sich die Referenten der diesjährigen Bundestagung des Kfz-Teilehandels auf der jüngsten Vienna AutoShow; das vor dem Hintergrund eines mit neuen Entwicklungsströmungen im Fahrzeugbau konfrontierten Kfz-Reparaturgewerbes. Dieses muss außer auf die wachsenden personellen Anforderungen auch auf den Paradigmenwechsel der Gesellschaft beim Auto achten. Die Bundestagung des freien Kfz-Teilehandels, die der VFT mit dem Kooperationspartner „AUTOSERVICE“ unterstützte, wurde vom Wiener Berufszweig für den Großhandel mit Kfz-Teilen und-Serviceeinrichtungen und dessen Obmann KommR Ing. Wolfgang Dytrich gemeinsam mit der Landesinnung der Kfz-Techniker unter Leitung von LIM KommR Ing. Werner Fessl organisiert. Fast 100 Teilnehmer nahmen daran teil. Starreferent war der Vizepräsident des Europa-Parlaments Mag. Othmar Karas, der auf Einladung von VFT-Obmann LAbg. GR KommR Ing. Mag. Bernhard Dworak, über die neue Aftermarket GVO referierte („Die EU ist gegen Monopolisierungstendenzen“). Weiters sprachen Unternehmensberater Prof. DI Jürgen Stockmar über Entwicklungstendenzen der Fahrzeugentwicklung („der Diesotto-Motor kommt, aber spät“), Prof. DI Dr. Helmut Detter über Chancen und Risken im Dienstleistungssektor („permanente Mobilität mit Paradigmenwechsel bei der Kraftfahrzeugnutzung“) und GVA-Vorsitzender Hartmut Röhl über die Ziele der Right-2-Repair-Kampagne („Kfz-Betrieben die freie Wahl bei Ersatzteilen und Kunden die freie Wahl der Werkstätte sichern“). |
Bei der von Thomas Langpaul moderierten Veranstaltung im Congress-Center der Reed Messe Wien aus Anlass der Vienna AutoShow (12. – 15. Jänner 2012) sagte Dytrich einleitend: „Die Produktion eines Automobils erzeugt etwa 87.000 t CO2. Das ist bereits die Hälfte des gesamten Autolebens. Wenn dieser Zyklus durch längere Behaltezeiten verlängert werden kann, verbessert sich die Bilanz.“ Die andere Zielrichtung von Dytrichs Ausführungen galt der aktuellen Marktsituation. „Die EU war gefordert, eine Lösung zu finden, die das Autoservice leistbar bleiben ließ“, führte Dytrich aus. Trotz Erhöhung der Wartungsintervalle, einer Reduktion der Fahrleistungen und der Qualitätssteigerung der Fahrzeuge, haben sich die Preise für Wartung und Instandsetzung in wenigen Jahren verdoppelt.“ Die Bundestagung am Freitag, dem 13. Jänner 2012, sollten die freien Werkstätten, so Dytrich, als Chance interpretieren, die neue Aftermarket-GVO mit den Verordnungen EURO 5/6 und EURO VI in ihren Betrieben umzusetzen. Dem konnte Wiens LIM der Kfz-Techniker KommR Ing. Werner Fessl nur zustimmen: „Unser Kfz-Gewerbe steht vor einer positiven Zukunft, nehmen wir die Herausforderungen an.“ …damit kein Stein am anderen bleibt, wie es das Thema der Bundestagung forderte. |
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Initiatoren und Referenten der Bundestagung des freien Kfz-Teile-Fachhandels während der Vienna AutoShow (v.l.): LAbg. GR KommR Ing. Mag. Bernhard Dworak, der Obmann des Berufszweiges für den Großhandel mit Kfz-Teilen KommR Ing. Wolfgang Dytrich, der Vorsitzende des deutschen Schwesterverbandes GVA Hartmut Röhl, der Vizepräsident des Europäischen Parlaments Mag. Othmar Karas, em. o. Prof. DI Dr. Helmut Detter, Prof. DI Dr. h. c. Jürgen Stockmar, der Wiener LIM der Kfz-Techniker KommR Ing. Werner Fessl |
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<<<< | Charmanter Besuch des Kooperationspartners WEKA-Verlag/AUTOSERVICE: Mag. Marina Colombini im Gespräch mit VFT-Vize-Obmann KommR Ing. Wolfgang Dytrich (l.), Hella Handel Austria GF Walter-Michael Jordan (2. v.r.) und R.A.L.-GF Ing. Andreas Rappold (r.) |
Das Jahr begann mit einer guten Botschaft. Mit dem Jahreswechsel 2011/2012 hat auch EURO VI Rechtskraft erhalten. Für den VFT war die „Bilanz 2011“ positiv. An steigenden Umsätzen konnten unsere Mitglieder das messen. Starten wir mit der wichtigsten Meldung
• Mit dem Jahreswechsel 2011/2012 hat auch EURO VI Rechtskraft erhalten. Das heißt der Zugang zu Kfz-Teilen und Fahrzeugdaten im schweren Nutzfahrzeugmarkt wird das Geschäft im freien Kfz-Teilehandel weiter beflügeln.
Nun zur eigentlichen „Bilanz 2011“:
• Der freie Kfz-Teilefachhandel Österreichs hat 2011 ein Wachstum vom mehr als acht Prozent erzielt
• Das Inkrafttreten der Aftermarket-GVO und der Richtlinie EURO 5/6 (1. Juni 2010 – freier Zugang zum Teilemarkt für Neufahrzeuge und fahrzeugrelevanten Daten - Pkw und Llkw) haben zu Umsatzsteigerungen geführt
• Die Schaffung dieser Rahmenbedingungen geht zu einen guten Teil auf die Arbeit der europäischen Dachverbandes des Teilehandels FIGIEFA in Brüssel zurück, dessen beitragszahlendes Mitglied der VFT ist
• In Österreich setzte der VFT 2011 folgende Initiativen:
1. Öffentlichkeitsarbeit in den und mit den Interessenvertretungen der Kfz-Techniker und Karosseure,
2. Organisation von Special-Events gemeinsam mit dem Berufszweig Kfz-Teilegroßhandel der WK Wien, um eine breite Öffentlichkeit über die „neuen Freiheiten“ zu informieren,
3. Mitgliederakquisition (Mahle Aftermarket GmbH, Liqui Moly GmbH, Partslife GmbH)
4. Kooperationsabkommen mit dem WEKA-Verlag und dem Fachmagazin „autoservice“
5. Neugestaltung der VFT-Website und Angebot an die Mitglieder sie für aktuelle Kurzinformationen zu nutzen.
