Startseite   -  Kontakt   -  Impressum
 

Onlinehandel mit Kfz-Teilen

 

Am Montag, dem 6. Juni 2016, hält Reinhold Kaltenegger vom Bundesministerium für Finanzen einen Vortrag zum Thema „Steuer- und Finanzfragen in der Kfz-Branche“. Dabei wird der Referent auch das Thema „Onlinehandel mit Kfz-Teilen“ erörtern.

Weitere Details

Beginn ist um

um 16.00 Uhr

im Großen Saal der Sparte Handel, 4. Stock

Schwarzenbergplatz 14

1040 Wien

 Der stellvertretende Obmann des Wiener Fahrzeughandels und Obmann des VFT, KommR Ing. Mag. Bernhard Dworak, und der Vorsitzende des Berufszweiges für den Kfz-Teilehandel im Wiener Gremium, KommR Ing. Wolfgang Dytrich, empfehlen eine rasche Anmeldung, denn

Achtung:

begrenzte Teilnehmerzahl,

Anmeldung bis spätestens

1. Juni 2016 und ausschließlich via:

Tel.: 01/514 50-3282 oder

eMail: fahrzeughandel@wkw.at

CLEPA Aftermarket-Conference – Zukunft findet statt

 

Lesen Sie den gesamten Bericht in unserem Partnermagazin AUTOSERVICE 2/2016 Seite 34

Wir sind mitten drin – in der Zukunft der Mobilität. Die neuen Herausforderungen hat die automotive Welt angenommen und setzt sie um. Fahrzeughersteller, OEM, IAM, wetteifern, befeuert durch ein neues Mobilitätsverständnis vor allem in urbanen Räumen, überlagert von der fortschreitenden digitalen Revolution, um ihre Marktpositionen. Es ist eine spannende Zeit.

Die mehr als 250 Teilnehmer, europäische Aftermarket-Akteure, Autozulieferer, Fahrzeughersteller und Mobilitätsanbieter vernahmen auf der 7. CLEPA Aftermarket Conference im ersten März-Drittel in Brüssel Analysen, Prognosen und Fakten zur „Zukünftigen Mobilität“.

Für Tim Armstrong, Vice President Forecasting IHS automotive, werden im urbanen Bereich neue Mobilitätslösungen zwingend notwendig. Daran beteiligen sich Fahrzeughersteller bereits. „Die Vergangenheit ist kein guter Guide“ (O-Ton Armstrong), für Prognosen in den künftigen Mega-Cities. Fahrzeugeigentum tritt in den Hintergrund. Dipl.-Ing. Thomas Pfund, Leiter Systems Engineering, bei Schaeffler illustrierte das an Hand von Zahlen. Die Weltbevölkerung liegt derzeit bei 7, 1 Mrd., von denen 50 Prozent in Städten wohnen. 2025 werden es 8 Mrd. Menschen sein und 60 Prozent in urbanen Regionen wohnen. 1990 gab es 10 Megastädte (>10 Mio. Einwohner), 2025 werden es 37 sein. Armstrong führte aus, dass es zu drastischen Rückgängen bei Fahrzeugverkäufen bis 2040 (20 Einheiten Millionen weltweit) und Verschiebungen in den „klassischen“ Fahrzeugsegmenten kommen wird. Auf der Entwicklungsseite stehen obendrein Energie und Technologie in intensiver Rivalität, wodurch die Diversifikation der Antriebsarten mit Rücksicht auf regionale Bedürfnisse ebenfalls zunehmen wird. Schäffler, so Pfund, setzt eine Priorität auf Co2-Reduktion, durch Gewichtseinsparung bei Bauteilen. Fahrzeuge im C-Segment sollen nicht mehr als 5,1l/100km brauchen.

Digitalisierung und Vernetzung. Das Smartphone ist der Schlüssel zum Connected Car und zum Connected Aftermarket. Dr. Bernd Lichtenberg Leiter Connected Cloud Services – Automotive Aftermarket, Robert Bosch GmbH, und Dipl.-Ing. Thomas Pfund, Schaeffler, sehen in der Digitalisierung großes Zukunftspotenzial für das künftige Fahrzeug-Service. Schaefflers Aftermarket-Konzept „Repxpert“ für die Werkstätten, liefert Produkt-, Einbau- und Trainingsinformationen. Es ist damit für B-2-B ausgelegt.

Bosch setzt auf den vernetzten „Mobilitäts-User“. In den Bosch affinen rund 8.000 Servicebetrieben sind bereits 400.000 Autofahrer bei Drivelog registriert. Das ist ein Portal der Mobility Media GmbH, ein Tochterunternehmen von Bosch. Drivelog bündelt, verwaltet und vergleicht alles, was das Auto des Users braucht. Es umfasst u. a. die Kostenüberwachung, den Fahrzeugzustand („Car Health“) mit Live-Screen, ein Pannen-Service und ist mit sozialen Netzwerken verbunden. Zu einem denkbaren Szenario gehört für Lichtenberg, dass die Stammwerkstätte sämtliche Informationen über das Fahrzeug hat, bevor der Kunde vor dem Betrieb vorfährt.

Dr. Gilbert Heise, Leiter der Markt- und Trendforschung, VW; Volkswagen verfügt mit der integrierten Lösung CarNet, für die mit dem englischen „embedded OEM solution“ schon ein delikates Wording gefunden wurde. Die Applikation am Smartphone in Verbindung mit den Skills VRM (Vendor Relationship Management – Applikationen machen User u. a. zu Sammelstellen ihrer Daten und geben ihnen die Kontrolle über die Verwendung dieser Daten durch Dritte) und CRM (Customer-Relationship-Management – u. a. zur systematischen Gestaltung der Kundenbindungsprozesse) bietet drei Module, E-Remote-Services (spezialisiert auf die eMobility), Guide & Inform (Verkehrsinformation und Navigation) und App-Connect (alles, was sich unter dem Begriff „Entertainment“ subsumieren lässt). CarNet ist zweifellos eine wichtige Voraussetzung für den Trend zur „shared economy“, also für jene, die nicht Fahrzeughalter, sondern nur Auto-User sein wollen. In den neuen Mobilitätskonzepten werden die Fahrzeughersteller vorne mitspielen. Eine Facette, die im Aftermarkt Aufmerksamkeit erregen sollte, ebenso wie das autonome Fahrzeug einer nahen Zukunft.

Verwerfungen in der Vertriebslandschaft des Aftermarkets ortet daher Fotios Katsardis, President & CEO,  Temot International Autoparts GmbH in mehreren Bereichen. Der IAM stagniert in Westeuropa und der Produktmix wechselt marginal. Der IAM steht im Wettbewerb mit den Fahrzeugherstellern, dem eCommerce und den ITG´s (internationale Einkaufsgemeinschaften). gefordert. Verschläft er seine Chancen?

Gegenüber den Fahrzeugherstellern kann er sich (noch) behaupten. Ihr Einfluss wächst allerdings enorm: z. B. durch 2-Marken-Strategie, Werkstatt-Netze, IAM-Akquisitionen, steigenden Druck auf die Zulieferer, und das große Thema Telematik, aber dazu später. Jedenfalls besetzen die Fahrzeughersteller bereits das Segment „Car Sharing“ (s. o.).  Es wächst rasch, ist noch defizitär, und der IAM spielt da so gut wie nicht mit.

Der eCommerce ist ein ernst zu nehmender Kontrahent. Katsardis: „Er behauptet seine Position im gesamten Markt. Die Dämonisierung des eCommerce hat sein Wachstum nicht gebremst. Der Markt findet seinen Weg. Die Zukunft heißt weder B-2-B noch B-2-C, sondern B-2-E(everyone)“, definiert der Temot CEO die Absatzkanäle neu.

Die ITG´s haben ihre zentrale Funktion des Bonussystems längst entmystifiziert. Sie bieten u. a. Werkstattkonzepte. Sie sind heute ein „must“, aber kein USP. Systemanbieter schaffen Transparenz und helfen mit umfangreichem Support, Lagerwirtschaft, Kennzahlen und Analysen.

Die Telematik, ab 2018 (eCall) obligatorisch, hat bislang keinen signifikanten Einfluss auf den Markt. Der IAM ringt um Lösungen. Es gibt aber keine sektoralen, sondern nur viele kleine. Die Fahrzeughersteller haben mit ihrem „extended Vehicle“ Konzept bereits Erfolg. „Ein Alptraum-Szenario?“, provoziert der Temot CEO, „ja, wenn der Aftermarkt das zulässt.“ Hier könnte eine große Chance verloren gehen.

Der One-Stop-Shop für Business und Mobilität. Die weitere Zunahme der Bedeutung des Internets, auch befeuert durch sich verändernde Mobilitätsgewohnheiten einerseits und das Entstehen von Sharing-Modellen in vielen Wirtschaftszweigen (zB: Büro, Unterkunft, Jeans -  hic! -  und Haushaltartikeln) andrerseits, werden die Leaseplan Group zu einem One-Stop-Shop für Mobilität mutieren lassen. Wolfgang Reinhold Senior, Vice President Car Remarketing, Operations & Procurement, sagte dazu: „Der One-Stop-Shop für professionelle Mobilität bietet drei Geschäftsfelder:

1. Lieferant für Mobilitätsanbieter (Autovermieter, Car-Sharing-Unternehmen, Taxi-Betreiber, Fahrgemeinschaften für Pendler),

2.  Auto-Mobilität (Leasing, Vermietung, Car Sharing, Pool Management),

3.  Multi-modale Mobilitätslösungen (Angebote und Lösungen für Reisen auf kurze oder große Distanzen)

Im Modul Auto-Mobilität setzt Leaseplan auf maßgeschneiderte Mobilitätsbedürfnisse (von der 1. Stunde bis zu mehreren Jahren).

Die Shared Economy ist getrieben von Kostenreduktion und Verlust des Images von Eigentum. Beides macht sich das Unternehmen zu Nutze. „Wir werden das Angebot des Aftermarktes vorrangig für unsere Reparatur- und Wartungsansprüche nutzen,“ sagte Reinhold. Das Kostenbewusstsein verlange das einfach, auch wenn die Fahrzeughersteller das nicht hören wollten.

Datenschutz wird EU-Agenda. Die radikalen Änderungen in der automotiven Landschaft sind, das zeigen die Ausführungen der Referenten, von der Digitalisierung getragen und die benötigt Daten. Einzelne Redner sprachen das Thema offensiv an. Pfund, Schaeffler, stellte daher die heftig diskutierte Frage: „Wer ist der Eigentümer dieser Daten?“ Er forderte einen Industriestandard, der seiner Ansicht nach die fairste Lösung wäre. Lichtenberg, Bosch, hat den Zugang zur Datensicherheit: „Wir verlangen vom Kunden eine explizite Erlaubnis, die Daten zu nutzen. Das schafft Vertrauen und Transparenz.“ Immerhin dringt die Datenthematik mit zunehmender Digitalisierung und Vernetzung, aber auch durch die Aktivitäten der Mobilitäts-Clubs in das öffentliche Bewusstsein. Eine EU-Datenschutzreform wird das momentane Datensammeln voraussichtlich ab 2018 für illegal erklären.

Völlig legal arbeitet TOMTOM an der Optimierung der Navigation zur Unterstützung des automatisierten Fahrens.  Höchste Präzision bei der Erfassung der „StraßenDNA“, so Jan-Maarten de Vries von TOMTOM, gewährleisten optimale Sicherheitsstandards. Laurent Colpier, verantwortlich für Marken- und Strategiemanagement bei Renault Trucks, sprach über intelligente Transportsysteme mit den Hauptkriterien Verkehrssicherheit, Kraftstoffmanagement, Wartung und Reparatur, Transportmanagement und Fahrertraining.

China auf Wachstumskurs. Im zweiten Teil beschäftigte sich der CLEPA-Conference mit den Herausforderungen des chinesischen Aftermarkets. Da stehen trotz aller Unkenrufe, die Zeichen auf Wachstum. Barrieren und Herausforderungen gibt es da zur Genüge. Obwohl es in den Megastädten bereits heute starke Restriktionen für die Fahrzeugzulassungen gibt, wird der Fahrzeugbestand im Reich der Mitte bis 2020 um 11,6 Prozent wachsen und dann 262 Millionen Einheiten betragen. Für den Aftermarkt sagt Frost & Sullivan ein Wachstum um 14,9 Prozent voraus. Kein Wunder, dass dieser Markt trotz aller Widrigkeiten höchst interessant bleibt.

Neue VFT Mitglieder seit 2016

 

Zwei neue Mitglieder hat der VFT seit Jahresbeginn 2016 aufgenommen. Es handelt sich dabei um die Unternehmen, Schausberger Kfz-Teile GmbH (www.schausberger.net), Feldhamer Straße 41, 4655 Vorchdorf, und SDT SOFTWARE Design & Technologie GmbH (http://www.sdt.co.at/), Straße 7, Obj. 58B, Top 9, 2355 Wr. Neudorf. Schausberger bietet Fahrzeugteile (neu und gebraucht) schwerpunktmäßig für fernöstliche Marken an. SDT SOFTWARE Design & Technologie  entwickelt IT-Lösungen zur B2B Kundenbindung. Damit ist der Mitgliederstand des VFT aktuell auf 52 gestiegen. Wir freuen uns über die Neuzugänge und wünschen den Mitgliedern gute Geschäfte.

Koreanische Fahrzeughersteller verglichen sich mit oberösterreichischem Kfz-Teilehändler

 

Ein teurer Vergleich

Die Schausberger KFZ-Teile GmbH, Feldhamer Straße 41, A-4655 Vorchdorf, mußte auf ihrer Web-Site einen gerichtlichen Unterlassungsvergleich, veröffentlichen, weil es untersagt ist, bestimmte Originalersatzteile im EWR zu verkaufen.  Der Inhalt des gerichtlichen Unterlassungsvergleichs ist auf der Seite unseres Mitglieds abrufbar http://www.schausberger.net/

Der Preis dafür war ein höherer fünfstelliger €-Betrag

Mehr lesen....

General Motors zerrt Kfz-Teilehändler vor den Kadi

 

Das ist ungewöhnlich in Österreich - ein Fahrzeugimporteur verklagt einen freien Kfz-Teilehändler.

Kürzlich erhielt die Alois Krydl GmbH, Knillhof 15, 3350 Haag, vom Handelsgericht Wien eine Klage zugestellt. Die General Motors Austria GmbH wirft dem Unternehmen zusammengefasst vor: Krydl erwecke den Eindruck, Opel-Originalteile und nicht Opel-Identteile („Teile für Opel“) anzubieten. Auch der Name der Web-Domain „www. opel-teile.at“ könnte beim Verbraucher den Eindruck erwecken, es handle sich um Opel-Originalteile.

Die Firma Krydl wird vom GVO-Spezialisten Dr. Norbert Gugerbauer vertreten.

Das Bundesgremium des Fahrzeughandels, das Landesgremium Wien des Fahrzeughandels und der VFT unterstützen Krydl im aktuellen Verfahren. Wir werden über dessen Verlauf weiter berichten.

Freier Zugang zu Fahrzeugdaten ist wettbewerbsentscheidend

 

Der Markt für automobile Anwendungen rund um Sicherheit, Fahrerassistenz, Entertainment sowie Fahrzeug- und Mobilitätsmanagement wird in den kommenden Jahren stark wachsen. Derzeit werden in Brüssel die Spezifikationen der Telematikplattformen in den Fahrzeugen ausgearbeitet.  Dieser neu entstehende Markt bietet attraktive Perspektiven. Das Tor zu diesem Markt sind die vernetzungsrelevanten Schnittstellen im Fahrzeug. Wer hierzu nicht den passenden Schlüssel hat, dem droht, dass er aus dem Geschäft gedrängt wird.

Mehr lesen...

Definition: Original- oder Identteil

 In den Leitlinien zur  EG 461/2010 (Aftermarket-GVO) wird im Kapitel III "DIE ANWENDUNG DER ZUSÄTZLICHEN BESTIMMUNGEN IN DER KFZ-GRUPPENFREISTELLUNGSVERORDNUNG" in Ziff. 19 ausgeführt:

„Originalteil oder -ausrüstung“ ist ein Teil oder eine Ausrüstung, das/die nach den Spezifikationen und Produktionsnormen gefertigt wird, die der Kraftfahrzeughersteller für die Fertigung von Teilen oder Ausrüstungen für den Bau des betreffenden Kraftfahrzeugs vorschreibt. Hierzu gehören Teile oder Ausrüstungen, die auf derselben Fertigungsstraße gefertigt wurden wie die Teile oder Ausrüstungen für den Bau des Kraftfahrzeugs. Bis zum Nachweis des Gegenteils ist davon auszugehen, dass Teile Originalteile sind, wenn der Hersteller bescheinigt, dass die Teile die gleiche Qualität aufweisen wie die für den Bau des betreffenden Fahrzeugs verwendeten Bauteile und nach den Spezifikationen und Produktionsnormen des Kraftfahrzeugherstellers gefertigt wurden (siehe Artikel 3 Nummer 26 der Richtlinie 2007/46/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 5. September 2007 zur Schaffung eines Rahmens für die Genehmigung von Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeuganhängern sowie von Systemen, Bauteilen und selbstständigen technischen Einheiten für diese Fahrzeuge.

 

 

Bestätigung als Download